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Regierungsbildung: Widmann-Mauz soll Gesundheitsministerin werden

Nachdem sich Union und SPD auf einen Koalitionsvertrag verständigt haben, zeigt sich nun auch immer deutlicher, wie das neue Regierungskabinett besetzt sein könnte. Bis zuletzt war allerdings unklar, wer das Bundesgesundheitsministerium übernimmt. Die Bild-Zeitung meldet nun, dass die parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz das Ressort übernehmen wird.

In der Nacht auf den heutigen Mittwoch haben sich Union und SPD sowohl auf einen Koalitionsvertrag als auch auf die Verteilung der Ressorts geeinigt. Wie so oft bei der Vergabe der Ministerien, sind einige Überraschungen dabei. Auffällig ist, dass die SPD sehr gut wegkommt: Schließlich wird voraussichtlich SPD-Chef Martin Schulz das Außenministerium besetzen, der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz wird Finanzminister und auch das Ministerium für Arbeit und Soziales geht an die Sozialdemokraten.

Ebenfalls an die SPD gehen die Ministerien für Umwelt, Justiz und Familie. In diesen drei Ressorts könnte alles beim Alten bleiben: Barbara Hendricks, Heiko Maas und Katarina Barley sollen nach mehreren Medienberichten im Amt bleiben. Die Nachrichtenagentur dpa berichtete außerdem, dass SPD-Chef Martin Schulz von seinem Amt als Parteivorsitzender zurücktreten werde, Andrea Nahles könnte ihm demzufolge nachfolgen.

Für die Apotheker sind die beiden wichtigsten Ministerien die Ressorts für Gesundheit und Wirtschaft. Beim Bundesgesundheitsministerium bestand bis zuletzt Unklarheit bezüglich des Ministerpostens. Die Bild-Zeitung berichtet nun, dass der geschäftsführende Minister. Hermann Gröhe (CDU), ins Bildungsministerium wechselt. Wie schon häufiger spekuliert, soll seine parlamentarische Staatssekretärin, Annette Widmann-Mauz (CDU) den Posten übernehmen. Die Baden-Württembergerin ist bereits seit 2009 Staatssekretärin im BMG. Die 51-jährige CDU-Politikerin gewann ihren Wahlkreis Tübingen stets direkt – seit 2002 ist sie Mitglied des Bundestages.

Quelle: DAZ.online

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